Kirchlich getragen – aber weltlich offen
Das Ensemble Markus ist kein klassisches Gemeindehaus und keine profane Kulturstätte, sondern ein hybrider Ort. Es verkörpert eine neue Form von Kirche, die spirituell inspiriert, aber nicht missioniert – ein Ort, an dem Menschen unabhängig von Glaube, Alter oder Hintergrund willkommen sind.
Ensemble-Gedanke statt Einzelprojekt
Das Konzept vereint drei Hauptorte – Kirche, Kirchgemeindehaus und Bistro – zu einem
vernetzten Ensemble, das Spiritualität, Glaube, Kultur und Alltag miteinander verknüpft. So entsteht ein Raum, der sich je nach Nutzung verändert: vom stillen Rückzugsort bis zum lebendigen Treffpunkt.
Quartiernähe und Alltagsrelevanz
Das Ensemble Markus reagiert auf reale Bedürfnisse: Begegnung, Teilhabe, Orientierung, Sinnsuche, Kaffee. Diese Verankerung macht es zu einem identitätsstiftenden Ort für das Nordquartier von Bern und darüber hinaus.
Pioniercharakter für die Gesamtkirche Bern
Das Ensemble Markus zeigt, wie sich Kirche in einem urbanen Kontext neu erfinden kann: als Dritter Ort, als Gastgeberin, als Partnerin für das Quartier.
Es verbindet Tradition mit Experimentierfreude und kann als Modell für weitere kirchliche Transformationen dienen.